Herb Grzymala- inna nazwa - 
Grzymalita, Odwaga, Slaza .  

                                                                                                                                                            

 
 

Grzymała. Grzijmala (Odwaga). Que in campo aureo castrum ex cocto latere  cum tribus turribus exornatum defert. 

Jan Długosz, Insignia ..., nr 50, s. 52-53

 
 

In goldnem Felde eine rote Mauer von sechs Reihen, in derselben ein Tor mit zwei nach außen aufgeschlagenen Torflügeln und aufgezogenem Gitter, auf der Mauer drei gleich hohe Türme mit je drei Zinnen; Helmschmuck: ein Pfauenschwanz hinter drei fächerartig gestellten Türmen. Einige wollen dieses Wappen durch einen Ritter Zylberschweg oder Zelberszwecht aus Deutschland nach Polen eingeführt wissen, allein es ist eins der ältesten polnischen Wappen, dessen Zuruf Grzymala war. Die Heimat dieses Geschlechts war ursprünglich in Masowien, im Lande Lomza.
Dieses Wappen wurde später vermehrt durch einen in voller Kriegsrüstung in dem Tore stehenden Mann, den linken Arm in die Seite gestützt, den rechten mit einem Säbel bewaffneten erhoben. Diese Vermehrung erhielt Przeclaw Grzymala dafür, daß er 1078 die Stadt Plock tapfer gegen die Jazdzwinger verteidigt hatte, von dem späteren Fürsten Wladislaw Hermann.
Dann wurde das Wappen auch wieder vermindert: Der Fürst Boleslaw Wstydliwy von Polen (1127-79), der den Ritter Grzymala, Besitzer von Goslice in der Wojewodschaft Plock, im Verdacht des Einverständnisses mit dem Fürsten Kazimierz von Kujawien hatte, auferlegte dem Grzymala, aus seinem Wappen den Ritter fortzulassen und als weiteres Zeichen der fürstlichen Ungnade auch das Tor im Wappen geschlossen zu führen.
Eine anderweite Verminderung fand auch noch statt: Als die Litauer mit den Jazdzwingern Masowien überfielen, traten ihnen die Grzymala, Besitzer von Zielony und Slasy, tapfer entgegen, brachten ihnen eine Niederlage bei und verjagten sie. Es wurde ihnen dafür als Anerkennung die Verminderung des Wappens um Ritter und Tor verliehen, so daß sie nur eine glatte Mauer mit den Türmen zu führen hatten, als Gleichnis, daß sie für jene Gegend eine Schutzmauer gewesen seien. In der einen oder andern Form führen dieses Wappen die:


Baranowski, Bartold, Bieganowski, Bieszczycki, Borkowski, Borzewicki, Bossowski, Brodowski, Broglowski, Brzozoglowski, Budziszewski, Bukowski, Businski, Bzowski, Chrostowski, Chwalikowski, Czampski, Czaplicki, Czapski, Czuszewski, Dlugolecki, Dlugoski, Dluski, Dobiecki, Dobrodziejski, Domarat, Domaszewski, Dominikowski, Dzierzanowski, Frankenberg, Garwaski, Gasinski, Gassowski, Glogowski, Gorski, Goslicki, Grabowiecki, Grabowski, Grudzinski, Grzymala, Grzymultowski, Halaczkiewicz, Hawranowski, Hertyk, Hoffmann, Jablonowski, Jazwinski, Jurkowicz, Kaliborski, Kamienski, Kamodzinski, Kazanowski, Kazlowski, Kobylanski, Kobylenski, Koclowski, Koskowski, Krasnopolski, Krzemienowski, Lesniowski, Litwinski, Litwosz, Litynski, Lubanski, Lubiatowski, Ludzicki, Lagiewnicki, Lagiewski, Lagona, Laszewski, Losowski, Ludzicki, Machwicz, Malachowski, Margonski, Meisinger, Mniszewski, Modrzewski, Modrzynski, Morze, Moszczynski, Niecikowski, Niegolewski, Niemira, Ochenkowski, Odachowski, Oleski, Olesnicki, Ostrowski, Pachowski, Parzniczewski, Peczkowski, Piatkowski, Pierzchnowski, Podlecki, Podolski, Pogorzelski, Pogrell, Pokrzywnicki, Potulicki, Pradzenski, Przadzewski, Przeciszewski, Przejrzenski, Przyborowski, Przybyszewski, Rachfalowski, Radowicki, Radziszewski, Raszowski, Remer, Rybczynski, Rybski, Rychlicki, Rymwid, Rynwidowicz, Siedlecki, Siemianowski, Skoczynski, Skotnicki, Slaski, Slezynski, Sliwowski, Slomowski, Smogulecki, Sobolinski, Sojecki, Starzynski, Strekowski, Strzelecki, Suchywilk, Swidrygiell, Swiechowski, Swierad, Swiszowski, Szmerzynski, Targonski, Troszczewski, Trusczynski, Turczynski, Turzanski, Ujejski, Werecki, Wielgorski, Wielogorski, Wieszczycki, Wiewiorowski, Wilamowski, Wilkowski, Wiszniowski

Frankenberg, gen. Franckenberg h Grzymala, S. 277 -   tituliertepolnges 

Polnischer Adel A-Z Der polnische Adel und Wappen
Grzymała (herb szlachecki) - Wikipedia, wolna encyklopedia

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